Dieser Text und "über Loslassen" wird demnächst aktualisiert!

Immer wieder werden wir im Leben an unsere Grenzen gebracht – und das in völlig verschiedenen Lebenssituationen. Im Prinzip ist es egal, ob wir täglich intensiv mit anderen Menschen oder Beziehungen konfrontiert werden – sei es beruflich, privat oder ehrenamtlich, ob wir im Tierschutz engagiert sind oder einfach durch die Medien mit dem Leid und dem Unrecht dieser Welt konfrontiert werden – jeder von uns kennt es: das Gefühl, die Grenze dessen, was ein Mensch ertragen kann, ist erreicht. Man fühlt sich am Ende seiner Kraft.

 

Oft werde ich gefragt, was man für sich selbst tun kann, um in seiner Kraft zu bleiben. Viele Menschen erzählen mir, wie sehr sie mitleiden wenn sie das Leid der Tiere sehen oder sie beschreiben mir das Gefühl von Leere, z. B. nach dem Kontakt mit bestimmten Menschen. Zum Einen kann ich dazu sagen „wahre Kraft kommt von INNEN“, zum Anderen ist es wichtig zu lernen, sich im AUßEN abzugrenzen. Beides – die Innere Kraft und der äußere Schutz – ist nichts, was man einmal „herstellen“ oder „herbeirufen“ kann und dann ist es für immer da. Wir müssen TÄGLICH hart an uns arbeiten, um in diesem Zustand zu bleiben. Und wir werden immer wieder feststellen, wie schnell man aus ihm herauskommen kann.

 

Zunächst ist es wichtig, die eigene Haltung zu überprüfen. Wir haben IMMER die Wahl!

 

Wir können z. B. sagen: „Das Leid der Welt, der Tiere, der Menschen ist unendlich groß. Die Umwelt ist zerstört. Die Menschen sind schlecht. Schlecht und böse. Sie zerstören sich selbst und die Welt auf der sie leben, die Tiere und die Natur. Es hat doch alles keinen Zweck mehr. Alles was ich tue, um die Welt zu verbessern, bringt ja eh nichts. Ich kann das alles nicht mehr ertragen. Ich zerbreche daran.“ In diesem Fall entscheiden wir uns, zu LEIDEN.

 

Oder wir erkennen: „Ja – das Leid auf der Welt  ist groß. Unsere schöne Natur ist bereits zu großen Teilen zerstört. Wir Menschen quälen Tiere und wir quälen uns selbst. ABER ich kann durch meine positive Haltung die Welt verbessern, und zwar um 100%! Weil ich BIN 100%! Ich habe die Möglichkeit, in meinem Rahmen zu wirken, und wenn ich z. B. NUR EIN EINZIGES Tier vor dem sicheren Tod retten konnte, dann habe ich DIESES Tier zu 100% gerettet! Wenn ich für einen Menschen da sein kann – egal in welcher Situation er sich gerade befindet - dann bin ich in diesem Moment zu 100% Prozent für ihn da!“ Wir entscheiden uns, zu FÜHLEN.

 

In dem Moment, in dem ich mich dazu entschieden habe, eine positive Haltung einzunehmen, entscheide ich mich automatisch dafür NICHT ZU LEIDEN. Ich begebe mich in die Haltung des MITGEFÜHLS, und mit dem Mitgefühl bin ich in meiner Kraft.

 

Wenn ich MITLEIDE, kann ich nicht helfen. Im Gegenteil – ich trage dazu bei, dass das Leid größer wird. Und zwar um 100%! Doch wenn ich MITFÜHLE, HABE ich die Kraft zu helfen – auch um 100%!

 

Das Leid der Welt ist NICHT dein Leid. Und es ist NICHT deine Aufgabe auf der Welt, ihr Leid zu tragen. Jedes einzelne Tier das leidet, würde nicht wollen, dass du wegen ihm leidest. Im Gegenteil. Unsere Tiere sind so rein, selbstlos und voller Liebe. Sie leiden noch mehr, wenn sie spüren, dass du wegen ihnen leidest. Sei dir immer bewusst: Wenn du leidest bist du nicht in deiner Kraft, helfen zu können. Helfen kannst du nur, wenn du zu 100% im Mitgefühl bist.

 

Ein gutes Beispiel: Eine Frau sucht wegen ihres sterbenden Hundes meine Hilfe als Tierkommunikatorin. Sie erzählt mir den Leidensweg ihres geliebten Tieres und weint dabei fürchterlich. Sie ist voller Schmerz, weil die Zeit des Abschieds gekommen ist. Die Frage ist: Bin ich der Frau eine Hilfe, wenn ich mit ihr Leide, indem ich mit ihr weine? Wohl eher im Gegenteil. Ich würde diese Frau, die eigentlich auf meine Kraft und meine Hilfe hofft, durch mein MITLEID noch mehr herunterziehen. Nur wenn ich im MITGEFÜHL bin, befinde ich mich in meiner Kraft und bin somit in der Lage mich abzugrenzen. Ich kann meinen Beruf ausüben und der Frau und ihrem Hund beistehen.

 

RAT: Beschaffe dir ein kleines Döschen. In dieses Döschen lege in Liebe ALL dein Mitleid. Vielleicht legst du noch eine Rose dazu. Verschließe das Döschen und bewahre es an einem dir heiligen Ort auf. Dein Mitgefühl behältst du bei dir. Zu 100%.

 

ABGRENZEN will gelernt sein. Wenn du im INNEN in deiner Kraft bist, dann bist du auch in der Lage, dich im AUßEN zu schützen/abzugrenzen. Die Möglichkeiten hierzu sind sicherlich unbegrenzt - es gibt die verschiedensten Techniken. Meine Methode liegt z. B. in der täglichen Meditation. Diese nun hier bis ins Detail zu beschreiben würde ausufern und wahrscheinlich den Ein- oder Anderen überfordern. Diejenigen die mit Energetischer Arbeit vertraut sind, verstehen sicherlich wenn ich von Chakrenclearing, Auraclearing und –schutz sowie Kontakt mit dem Krafttier und mit Geistigen Führern erzähle.

 

Eine kurze und einfache Methode, die jeder anwenden kann um sich zu schützen, möchte ich dennoch gerne weitergeben:

 

In der Mitte liegt die Kraft. Um genau zu sein, in deinem HARA Zentrum. Dieses Kraftzentrum liegt unterhalb deines Bauchnabels. Als tägliches Schutzritual kannst du dir z. B. jeden Morgen einige Minuten Zeit nehmen. Suche dir einen Platz, an dem du dich entspannen kannst. Setze dich aufrecht auf einen Stuhl und achte darauf, dass deine Füße nebeneinander ganz auf dem Boden stehen. Schließe deine Augen und entspanne dich. Atme dich zunächst in Ruhe in deine Mitte. Lege dabei beide Hände schützend auf dein HARA Zentrum (Unterbauch). Visualisiere nun ein strahlend weißes Licht, welches wie die Sonne in deinem HARA Zentrum scheint und deinen ganzen Körper durchstrahlt. Dieses wunderschöne, strahlend weiße Licht reinigt und klärt all deine Chakren, strahlt durch deinen Körper hindurch und reinigt und heilt deine Aura. Sei dir in diesem Moment bewusst, dass Licht immer stärker ist als Schatten. Nur Licht und Liebe können zu dir hindurch dringen. Energien, die nicht dem Licht entsprechen, verschwinden zurück in ihre Reiche. Sei dir ganz bewusst, dass du dieses wunderschöne, strahlende, glitzernde Licht in dir und um dich herum trägst. Sehe es! Wenn du in diesem Zustand angekommen bist, bedanke dich von Herzen für dieses Geschenk, z. B. bei deinen Engeln oder wer auch immer deine Himmlischen Helfer sind. Gehe nun ganz bewusst sicher und geschützt durch den Tag.

 

Wann immer du das Gefühl hast, jemand oder etwas (das kann z. B. ein Mensch, eine Situation oder ein Wesen anderer Ebene sein) tritt dir zu nahe und möchte dir ENERGIE abziehen, werde dir SOFORT des weißen Lichts bewusst. Lege eine Hand auf dein HARA Zentrum und „mache den Lichtschalter an“!

 

Abschließend noch einige Tipps in Gedanken:

 

- lerne dein Krafttier kennen (vielleicht fühlst du dich einem bestimmten Tier besonders nah) und bitte es, dir behilflich zu sein deine Kraft zu hüten

- kommuniziere mit deinen Himmlischen Helfern

- trage ein persönliches Schutzamulett

- integriere die Meditation in dein Leben und schöpfe so Kraft

- arbeite täglich an dir und geh in die Eigenverantwortung

- verurteile niemanden und richte über niemanden. Im Richterstuhl sitzt sich's hart und unbequem!

- VERGEBE. Nicht, was jemand getan hat. Sondern, dass jemand so ist wie er ist.

 

In der Hoffnung mit meinen Worten eine Brücke gebaut zu haben, sage ich 

 

von Herzen,

 

Christina

 

© Christina Rancke – jegliche Art der Verbreitung ohne das Einverständnis der Autorin ist nicht gestattet!