Donnas Verschwinden

Donna

 

Diese Geschichte beginnt – oder endet – am 4. November 2003, in den frühen Morgenstunden.

 

Elke

 

Mit Donnas Geschichte möchte ich ein Appell an alle Menschen richten, auf ihr Bauchgefühl zu vertrauen. Damals war ich unwissentlich so nahe dran, meine Donna wieder zu finden. Doch ausschließlich von meinem Verstand gesteuert konzentrierte ich mich bei der Suche monatelang auf Plakate, Annoncen, sämtliche Tierschutzorganisationen, Behörden, Tierhändler und Versuchslabore.

Meine leise, innere Stimme, die mich drängte genauer hinzuschauen, ignorierte ich…

 

Im November 2009…

 

…wandte ich mich an Christina. Meine Katze Donna war zum damaligen Zeitpunkt bereits 6 Jahre verschwunden. Und doch kam es mir vor, als sei es gestern gewesen. Durch die quälende Ungewissheit konnte ich sie nie loslassen. Ich bat Christina, mit Donna Kontakt aufzunehmen um endlich Gewissheit über ihr Schicksal zu erlangen. Schmerzlich musste ich erfahren, dass mein erster Impuls, direkt nach ihrem Verschwinden, der Richtige war… Doch lest selbst.

 

Herzlichst, Elke

 

 

Im Folgenden lest ihr Auszüge der originalen Tierkommunikation mit Donna.

 

Ich stimmte mich zunächst auf die bevorstehende Kommunikation mit Donna ein und suchte den mentalen Kontakt zu ihr. Da die realistische Möglichkeit bestand, dass Donna ihren Körper bereits verlassen hatte, baute ich den Einstieg in die Kommunikation mit ihr dementsprechend auf, indem ich mich in einen besonderen Schutz hüllte.

 

Die Kommunikation mit verschwundenen oder verstorbenen Tieren sollte niemals leichtsinnig, unbedacht und grundlos geschehen. Vorsicht muss das oberste Gebot sein, um nicht unwissentlich und ungeschützt auf die jenseitige Ebene zu gelangen, dort Tür und Tor zu öffnen und geöffnet zu lassen! …denn wo Licht, da auch Schatten…

 

Auf alles gefasst galt es zunächst herauszufinden, ob Donna noch hier, auf der Erde lebte, oder hinüber auf die andere Seite gegangen war. Erst nachdem ich mit Gewissheit sagen kann, wo ein verschwundenes Tier sich befindet, beginne ich mit der gezielten Fragestellung.

 

Donna erzählt…

 

Ich begrüße Donna und stelle mich ihr vor. Ich sende ihr Liebe und erzähle ihr, dass Frauchen bei mir, und über all die Jahre ihres Verschwindens voller Trauer und Verzweiflung ist. Dass sie nicht loslassen kann, weil die Ungewissheit, was damals geschah, sie zermürbt.

 

Christina: Magst du mit mir erzählen?

 

Donna: Ja. Es wird Zeit.

 

Christina: Bist du noch in deinem Körper?

 

Donna: Fühlst du, dass ich Nahe bin?

 

Christina: Nein. Weite Ferne… Ich fühle ganz weiche Energie. Glitzern. (Diese wenigen, einfachen Worte werden es nie schaffen, die Art von Energie zu beschreiben, die Donna mir in diesem Moment sendete. Ich fühlte mich in Berge schneeweißer, glitzernder Watte gebettet…)

 

Donna: Siehst du. Ich bin auf der anderen Seite. Aber ich bin dort noch nicht sehr lange.

 

Christina: Wie lange bist du nach menschlichem Zeitempfinden dort?

 

Donna: In Menschenjahren sage ich, etwa drei. Noch nicht ganz. Ich wurde eingeschläfert. Ich wollte nicht mehr. Meine letzten Jahre lebte ich in Gefangenschaft. Ich bin mitgenommen worden. So fing die Geschichte an.

 

Christina: Bis du gestohlen worden?

 

Donna: Gewissermaßen. Ich kannte sie. (Donna beschreibt ein Paar, Mann und Frau, ich schätzte sie anhand der Bilder, die sie mir sendete, auf etwa 50 Jahre). Sie (die Frau) hat mich immer gestreichelt und gefüttert. Ich hatte dort einen Essplatz. Zuerst war der immer draußen. Eines Tages bekam ich drinnen meine Milch. Zuerst war ich zaghaft. Dann fasste ich Vertrauen. Sie wussten beide, dass ich geliebt werde. Ich wollte nie mit umziehen. Sie mussten ausziehen, wegen des Geldes (Donna zeigt mir ein Haus, in dem viele Menschen ein- und ausziehen. Dieser Hinweis stellt sich später als sehr wichtig heraus… Zuerst denken Elke und ich an ein Mietshaus, aber dann…).

 

Elke: Mir kommt ein Gedanke. Lass sie weiter erzählen.

 

Donna: Die Reise ging in eine kleinere Wohnung. Dort konnte ich nicht mehr hinaus in die Freiheit, denn dort fuhren viele Autos. Ich schaute hinter Gardinen auf die Straße. Jeden Tag. Ich sehnte mich nach Freiheit. Sogar den Regen vermisste ich. Am Ende war ich dick und fett.

 

Christina: Wie fing deine Geschichte an?

 

Donna: Frauchen ließ mich hinaus. Es war ein schöner Morgen. Wie jeden morgen spazierte ich durch einen Garten mit Rosen. Ich liebte diesen Ort.

 

Elke: Das stimmt. Sie ging immer durch einen bestimmten Rosenbogen.

 

Donna: Dann sagte ich „ihr“, die damals meine Freundin war, hallo. …sie hat mich verraten. Echte Freunde sind nicht so gemein. Sage Frauchen, ich habe sie nie so geliebt, wie sie, mein richtiges Frauchen! Diese andere Liebe war erzwungen, erschlichen. Der Weg dorthin führte an Mülltonnen vorbei.

 

Elke: Das stimmt auch…

 

Donna: Viele Mülltonnen! Es gab einen kleinen Garten und ich konnte die kleine Terrasse von hinten erreichen.

 

Elke: Das stimmt! Diese Terrasse gehört zu einer Ferienwohnung (diese Ferienwohnung ist das „Mietshaus“, welches Donna zeigte. Dort ziehen viele Menschen ein- und aus!), deren Eingang schräg gegenüber von uns liegt. Der Rosenbogen und die vielen Mülltonnen führen um das Haus herum, zu der kleinen Terrasse, die Donna beschreibt!

 

Donna: An diesem morgen spazierte ich hinein um zu frühstücken. Aber plötzlich blieb die Tür verschlossen. Ich flehte und flehte, doch mir wurde nicht geöffnet. Ich hoffte auf den nächsten Morgen. Doch auch nach diesem Frühstück blieb die Tür in die Freiheit verschlossen. Und am nächsten Morgen auch. Und am nächsten Morgen auch. Koffer und Kisten wurden gepackt. Und auch ich wurde eingepackt (Donna zeigt mir eine große, dunkle Tasche. Innen ist es dunkel). Und dann sind wir weggefahren. Weg von zuhause, weg von meinem alten Leben.

 

Elke: Ich kann mich erinnern… Das Paar, welches Donna am Anfang beschrieben hat, hatte zum damaligen Zeitpunkt die besagte Ferienwohnung gemietet. Die beiden waren, genau wie von Donna beschrieben, um die 50 Jahre alt. Ich hatte bei den beiden schon damals, für mich unerklärlicher Weise, ein ungutes Gefühl, als ich sie direkt auf Donnas Verschwinden ansprach! Es handelte sich um Urlauber, die kurz vor der Abreise standen. Somit mussten sie natürlich ausziehen, genau wie Donna die Situation beschrieben hat. Durch die Vermieterin der Wohnung wusste ich auch, dass die beiden Donna schon die ganze Zeit offensichtlich bewundert hatten…

 

Donna: Irgendwann nahm ich mein Schicksal an. Alte Erinnerungen verblassten. „Frauchen“ (das neue Frauchen) war oft deprimiert, traurig (zeigt mir Alkoholprobleme, Geldsorgen, viel Streit). Ich war ihr Halt. Und dann, irgendwann, wurde mein Herz schwach. Ich wollte nicht mehr leben. Meine Organe, mein Darm, schmerzten. „Frauchen“ schleppte mich zum Tierarzt. Sie war überfordert mit meinem Leiden. Mein Licht wurde gelöscht…

 

 

Die andere Seite…

 

Im März 2010 fand eine letzte, abschließende Kommunikation mit Donna statt. Nachdem Elke in den vergangenen vier Monaten Donnas Verschwinden endlich begreifen, in Ruhe nachvollziehen und rekonstruieren konnte, was damals wirklich geschah, war es wichtig für sie, in einem letzten Gespräch mit ihrer Donna abzuschließen – endlich loszulassen…

 

In diesem kurzen Auszug der weiteren Kommunikation mit Donna werden ausschließlich Informationen veröffentlicht, die eine Botschaft für alle offenen Menschen beinhalten.

 

Wer von uns hat sich noch nicht gefragt: „Wie geht es weiter, wenn wir gestorben sind? Geht es überhaupt weiter? Und wenn es weiter geht - wo geht die Reise hin?“

 

Donna schenkt uns mit den weiteren Zeilen einen kleinen Einblick in das Leben nach dem Tod aus ihrer Sicht und nach meiner geistigen Übersetzung.

 

Christina: Kannst du mir beschreiben, wo du bist und wer an deiner Seite ist?

 

Donna: Da wo ich bin, ist Licht und Liebe. Wir sind hier unendlich viele. Aber Zahlen existieren hier nicht. Wir halten uns in Gruppen auf. Das sind Freundschaftsbande, befreundete Seelen (Donna zeigt mir Seelen, mit denen sie dort gerne umgeben ist. Ich sehe die Körper, die sie zu ihren Lebzeiten hatten. Wie sich später herausstellt, zeigt mir Donna mehrere verstorbene Tiere aus ihrem irdischen, heimischen Umfeld und der direkten Nachbarschaft).

 

Christina: Ich sehe eine Schildkröte.

 

Elke: Das ist meine verstorbene Schildkröte. Donna lag immer mit ihr an unserem Teich. Sie lag gerne in ihrer Nähe.

 

Christina: Donna zeigt mir ein Hausschwein, es ist schwarz-rosa gescheckt.

 

Elke: Das ist auch richtig. Donna kannte ein genau solches Schwein. Es ist leider später auf einem Bio-Bauernhof geschlachtet worden…

 

Christina: Ich freue mich, dass es hinüber gefunden hat… Da ist ein großer, weißer Hahn mit rotem Kamm.

 

Elke: Auch diesen Hahn gab es, und zwar in unserer Nachbarschaft. Sie erinnert sich so genau an ihn, weil sich wohl jeder an diesen Hahn erinnern würde. Er hatte es speziell auf lackierte Fußnägel abgesehen. Er attackierte sie!

 

Christina: Sie zeigt mir einen schwarzen Kater, ein Frettchen und einen dicken roten Kater mit langem Fell.

 

Elke: Ja, es gab auch einen schwarzen Kater in meinem Leben. Dieser hatte einmal ein Frettchen erbeutet - vielleicht ist es ja dieses Frettchen! Der rote Kater könnte ihr Vater sein.

 

Christina: Ich sehe einen uralten Dackel mit rotem Halsband. Sie sagt, er lebte in der Nachbarschaft und war ein Jagdhund.

 

Elke: Das stimmt! Unser weiterer Nachbar ist Jäger und sein Dackel wurde tatsächlich steinalt…

 

Christina: Sind dort auch Menschen?

 

Donna: Nein. Wo ich bin, nicht. Wir können uns jedoch besuchen! Wir sind hier unter Tierseelen. Das liegt an den verschiedenen Ebenen. Ich besuche Tante Rosa!

 

Elke: Ja! Tante Rosa ist meine verstorbene Tante!!! Ich besuchte sie früher auch so gerne… Sie ist schon sehr lange verstorben…

 

Christina: Siehst du, es geht ihnen allen gut, dort, wo sie sind….

 

Nachdem ich alle wichtigen Botschaften und liebenden Worte für Elke empfangen hatte, beendete ich die Kommunikation mit Donna. Unendlich dankbar verabschiedete ich mich von ihr, dieser wunderbaren Seele und Lehrerin.

 

Ich danke Donna von Herzen für all ihre Lehren und Elke für all die schöne Zeit, die wir miteinander verbracht haben, um Donnas Verschwinden niederzuschreiben. Danke ihr Lieben, dass ihr diese Geschichte den Menschen schenkt und ich sie auf meiner Seite veröffentlichen darf!